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Radau AG - Stempel drauf!
Informationen
Band: Radau AG
Titel: Stempel drauf!
Cat.#: CR034
Format:
CD (Digipack) 1000  
LP 250  
Release: 2009-07
MySpace: http://www.myspace.com/radauag
Beschreibung: Ein neuer Hecht im deutschen Punkrock-Teich, die Radau AG steht für einen schnörkel- und kompromisslosen "Gegen Alles" Soundtrack, Deutschpunk mit Texten in denen sich wohl jeder Aussenseiter von heute, von gestern und wahrscheinlich auch von morgen wiederfinden dürfte!


Das Debüt der rheinländischen Fussball- und Trinkerfreunde erscheint bei Contra Records im schmucken DigipackCD und als LP, die Vinyl-Version gibt es streng limitiert auf 250 Stck., davon die Hälfte in Farbe!

>> im Shop <<
Tracks
Nr. Titel Länge  
1 Wo sind die Tage 00:04:23
2 Da sind wir die größten drin 00:02:54
3 Ein paar Sachen 00:03:31
4 Rebell 00:02:41
5 Wir machen Blau 00:04:13
6 Freiheit für die Kurve 00:02:39
7 In dieser Zeit 00:03:44
8 Brauch ich nicht 00:02:50
9 Lass mich zurück 00:02:51
10 Tagediebe 00:03:37
11 Stempel drauf 00:03:40
12 Held in einer Bar 00:02:39
13 Auf! Jetzt! 00:02:23
14 Radau AG 00:04:06
Gesamtlänge: 00:46:11  

Reviews
Kalkov Review - www.myspace.com/kalkov

Bescheuerter Bandname, bescheuerter Albumtitel, bescheuertes Frontcover – so kommt das Debütalbum von Radau AG daher. Die genannten Aspekte lassen mich auf ein Streetrockalbum schließen und während ich die CD einlege, frage ich mich noch, warum Contra Records denn jetzt Streetrockbands veröffentlichen… Als dann aber – völlig unerwartet – ordentlicher Punkrock an mein Ohr dringt, scheint die Welt wieder in Ordnung!
Sänger Schmitti hat eine eigene, ziemlich unübliche Art zu Singen, was ich anfangs recht gewöhnungsbedürftig finde, sich aber aufgrund des hohen Wiedererkennungswertes schnell als Bereicherung für die Musik von Radau AG herausstellt. Die ist nämlich eher unspektakulär: 3-Akkorde-Punk, ein aggressiv gespieltes Schlagzeug und ab und an auch mal ein kleines Gitarrensolo. Nichts Weltbewegendes also, aber geht schon in Ordnung!
Die Texte von Radau AG handeln davon, das zu machen, was man will, sich nicht unterkriegen zu lassen, anders zu sein. Man muss niemandem etwas beweisen, weder den „normalen“ Menschen da draußen, noch den Leuten in der eigenen Szene (denn dafür ist man schon zu lange dabei). Man geht zur Arbeit, macht auch öfters mal blau, trinkt gerne und auch der gute alte Fußball spielt eine gewisse Rolle (gegen die Kommerzialisierung des Fußballsports wird ganz klar Position bezogen).
Warum für das Debütalbum der 4 Herren aus Nordrhein-Westfahlen mit „Stempel drauf!“ ausgerechnet der schlechteste Song auf der Scheibe als Namensgeber fungieren musste, will mir nicht so ganz klar werden… Anspieltipps sind für mich stattdessen: der Opener „Wo sind die Tage“ sowie der 1-A-Deutschpunk-Song „Ein paar Sachen“.
Kalkov

 
Oi! The Print Review - www.oitheprint.at
RADAU AG: Stempel drauf! Cd
Radau AG scheinen eine recht neue Band aus Neuss zu sein. So genau weiß ich das nicht, denn irgendwie gibt das Booklet nix weiter her als die Songtexte und für eine Internetrecherche war ich schlicht und ergreifend zu faul. Das Debut der Jungs kommt in schlichter Aufmachung und mit 14 Songs daher, mehr mal, mal weniger gut. Ist alles nix, was man ganz dringend und unbedingt hörten müsste, aber man kann es ruhigen Gewissens tun. Solider Punkrock ohne großartige Überraschungen. Die Stimme ist gewöhnungsbedürftig, textlich keine Neuerfindungen, aber teilweise recht gut umgesetzt. Da gefällt mir z.B. der erste Song "Wo sind die Tage" gut und gerade im gesetzteren Alter (haha) verfällt man da doch mal in Melancholie. Contra Records - meli
 
Punkrock Fanzine - www.punkrock-fanzine.de
Spaß, Freiheit und Altbier: Musik aus dem Rheinland macht irgendwie immer Freude. Hier steht der Ernst ganz hinten an. Obwohl es manchmal ganz schön rebellisch zugeht, lassen sich die vier Rheinländer von niemandem in die Suppe spucken und feiern das Leben, allem voran sich selbst! Kay
 
Ratzke77 Review - www.ratzke77.de
Da flatterte doch mal was schönes ins Haus.Die Jungs kommen aus Neuss machen jetzt wohl kappe 2 Jahre Punkrock.Hatte von den Jungs vorher noch nie(musikalisch) wat gehört(bis auf den 2 Songs bei Myspace).14 deutsche Punkrockhymnen(mit sehr viel Melodie) die es in sich haben.Textlich werden sozialkritische Themen besungen sowie gegen rechte und linke Vollidioten,gut so.Ist auch wieder so ein komischer Band mit sehr bekloppten Bandnamen,wo ich mir nie ne CD von gekauft hätte.Harte Gitarren Riffs und schöne harte Stimme.CD kommt im Digipack mit allen Texten und mit kleine Aufkleber(wie auf dem Foto zusehen).Das Debüt der rheinländischen Fussball- und Trinkerfreunde erscheint bei Contra Records gibbet auch als LP(glaub nur 250 Stück).Endlich mal wieder ein Lichblick am deutschssprachigen Punkrockhimmel.Weiter so 2+
 
Crazy United - http://www.crazyunited.de/
Das Demo wurde schon von mir besprochen, nun gibt es den Longplayer der Band. Das Cover bleibt dasselbe wie beim Demo, nur hat sich natürlich die Anzahl der Songs erhöht, es gibt 9 neue Songs zu hören. Die CD fängt gleich mit 2 alten Songs an, die jetzt in Studioqualität an Qualität gewonnen haben. Aber auch die folgenden neuen Songs „Ein paar Sachen“ und „Rebell“ lassen es krachen, guter Punkrock mit viel Melodie, Chören und einem Sänger der bestens zur Musik passt mit seiner rauen, harten Stimme. Die bekennenden Gladbacher haben auch gleich einen Song geschrieben, der den „modernen“ Fussball zu Recht kritisiert. Zum Grossteil hält die Band das gute Niveau, ein paar Ausreisser gibt es natürlich auch, aber das sollte bei 14 Songs zu verzeihen sein. Da hat die Band einen Schritt nach vorne gemacht, deswegen gibt eine 2- sickguy77
 
Moloko Plus Review - www.moloko-plus.de
RADAU AG
Stempel drauf!
CD, Contra 2009

Bescheuerter Bandname, bescheuerter Albumtitel, bescheuertes Frontcover – so kommt das Debütalbum von Radau AG daher. Die genannten Aspekte lassen mich auf ein Streetrockalbum schließen und während ich die CD einlege, frage ich mich noch, warum Contra Records denn jetzt Streetrockbands veröffentlichen… Als dann aber – völlig unerwartet – ordentlicher Punkrock an mein Ohr dringt, scheint die Welt wieder in Ordnung!
Sänger Schmitti hat eine eigene, ziemlich unübliche Art zu Singen, was ich anfangs recht gewöhnungsbedürftig finde, sich aber aufgrund des hohen Wiedererkennungswertes schnell als Bereicherung für die Musik von Radau AG herausstellt. Die ist nämlich eher unspektakulär: 3-Akkorde-Punk, ein aggressiv gespieltes Schlagzeug und ab und an auch mal ein kleines Gitarrensolo. Nichts Weltbewegendes also, aber geht schon in Ordnung!
Die Texte von Radau AG handeln davon, das zu machen, was man will, sich nicht unterkriegen zu lassen, anders zu sein. Man muss niemandem etwas beweisen, weder den „normalen“ Menschen da draußen, noch den Leuten in der eigenen Szene (denn dafür ist man schon zu lange dabei). Man geht zur Arbeit, macht auch öfters mal blau, trinkt gerne und auch der gute alte Fußball spielt eine gewisse Rolle (gegen die Kommerzialisierung des Fußballsports wird ganz klar Position bezogen).
Warum für das Debütalbum der 4 Herren aus Nordrhein-Westfalen mit „Stempel drauf!“ ausgerechnet der schlechteste Song auf der Scheibe als Namensgeber fungieren musste, will mir nicht so ganz klar werden… Anspieltipps sind für mich stattdessen: der Opener „Wo sind die Tage“ sowie der 1-A-Deutschpunk-Song „Ein paar Sachen“. Kalkov
 
Twilight Magazin Review - http://www.twilight-magazin.de
Radau AG kommen aus dem Rheinland und scheinen große Borussia Mönchengladbach Fans zu sein. Naja, von Musik scheint die Truppe mehr Ahnung als von Rasensport zu haben und präsentiert uns räudigen Punkrock mit viel Street-Credibility. Die Reime sind zwar manchmal etwas holprig, aber das bei einer Band, die sich Radau AG nennt, metrische Korrektheit nicht unbedingt im Vordergrund steht, liegt auch auf der Hand. Die Songs sind simpel und treten tüchtig Arsch. Punkrocker können demnach mit „Stempel drauf!“ wenig falsch machen.| Eric Ossowski | 21.01.2010



 
Oi!vision Review - http://oivision.de
Die Radau AG aus Neuss macht seit 2007 Musik. Nachdem wir das Demo besprochen haben, soll das gleiche nun auch mit ihrem neuen Album Stempel drauf geschehen.

Die 4 Jungs haben einige Songs des Demos auch auf das Album gepackt, das wären zum Bespiel "Wo sind die Tage", "Da sind wir die Größten drin", "Rebell", "Lass mich zurück" oder auch "Radau AG". Dazu kommen 9 neue Songs, die sich dem Stil der AG anpasst. "Ein paar Sachen" erzählt davon, dass man ausgesorgt hat, Geld ohne Ende hat und einem alle beneiden sollen. "Wir machen blau" erzählt, wie der Titel schon verrät, davon, dass man morgens verpennt, einen trinkt und nicht zu Arbeit geht. Ein Ohrenschmaus kommt dann sicherlich für alle Fußballfans mit dem Titel "Freiheit für die Kurve", der von den heutigen Regeln im Stadion erzählt. "Cola trinken, Schnauze halten und Popcorn fressen und dabei wird mit dem Arsch auf Plastikstühlen gesessen". Im Song "In dieser Zeit" geht es darum, dass man von allen gelenkt wird und einem gesagt wird, was man machen soll und was nicht. "Brauch ich nicht" ist ein –Direkt in die Fresse- Song, der einfach gegen alles ist. Als zehnter Song kommt "Tagediebe", der vom Alltag erzählt und das man immer auf der Suche nach Krach, nach Stoff und nach neuen Zielen ist. Danach kommt der Titelsong "Stempel drauf", in dem es darum geht, dass es in diesem Land immer um Vorurteile geht. "Held in einer Bar" erzählt, dass man immer der Beste in der Bar ist, völlig übertreibt, am protzen und prahlen ist. Wenn man immer bei der kleinsten Sache nachgibt und umfällt, bleibt man immer ein kleiner Arsch. Davon handelt der vorletzte Song "Auf! Jetzt!". Man muss endlich einen Schritt nach vorne gehen, sich was trauen und sich wagen, etwas zu verändern. Als Abschluss kommt der Song "Radau AG", der auch schon auf dem Demo zu hören war. Ein Lied zu Gunsten der Band. Man singt über sich selbst und das man gerne auch mal durchdreht.

14 deutsch gesungene Titel, welche Höhen und Tiefen aufweist. Es sind einige Ohrwürmer und Sing-a-Longs vorhanden, wie zum Beispiel "Freiheit für die Kurve", "Lass mich zurück" oder "Tagediebe". Aber auf der anderen Seite sind leider auch nicht so tolle Songs, wie "Held in einer Bar" oder "Wir machen blau", die mich nicht so wirklich überzeugen können. Trotz alle dem ist das Album allgemein betrachtet gut, die meisten Titel überzeugen. Rotziger Sound und Gesang, der gegen alles stänkert, was ihm entgegen kommt. Das Cover Artwork finde ich etwas spärlich. Es sind zwar alle Texte abgedruckt, dennoch sieht es so aus, als wenn es schnell und unüberlegt gestaltet wurde.
(fp)

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